Kinderpfleger: Alle Informationen zum Beruf und der Ausbildung

Vermutlich hat schon jeder, der gerne Zeit mit Kindern verbringt, darüber nachgedacht, dies auch beruflich zu tun. Der Job als Kinderpfleger zum Beispiel kann in dieser Hinsicht enorm interessant sein und gilt vor allem nicht als eines: Langweilig. Stattdessen geht es hier für gewöhnlich jeden Tag bunt zur Sache, was für viele Menschen ein gutes Argument sein dürfte, in diesem Bereich tätig zu werden. Was genau ein Kinderpfleger tut, wie der Einstellungstest aussieht und welche Eigenschaften du mitbringen musst, zeigen wir dir im Folgenden.

 

Einsatzmöglichkeiten und Aufgaben: Das macht ein Kinderpfleger

Ein Kinderpfleger ist in gewisser Weise das genaue Gegenteil von einem Altenpfleger. Während sich dieser um die Bedürfnisse von älteren Personen kümmert, steht bei einem Kinderpfleger aber natürlich die ganz junge Generation im Fokus. Im Detail bist du als Kinderpfleger die erste und wichtigste Unterstützung für Pädagogen, Erzieher oder Krankenpfleger. Du siehst also: Du kannst nicht nur im Kindergarten tätig werden, sondern zum Beispiel auch als Kinderpfleger im Krankenhaus, in Kinderpflegeschule oder in der Kindertagespflege vom Sozialdienst arbeiten. Zuständig bist du für die kleinen Schützlinge in doppelter Hinsicht: Zum einen musst du diese natürlich unterhalten und zum Beispiel musizieren oder spielen. Gleichzeitig wird aber auch in diesem Alter schon Wert auf eine gewisse Bildung gelegt.

Achtung: Natürlich kann nicht jeder Mensch einfach so Kinderpfleger werden. Du musst zum Beispiel einen Einstellungstest meistern, auf den du dich mit unserem Online-Kurs optimal vorbereiten kannst.

 

Ausbildung: Was muss ich zur Kinderpfleger Ausbildung wissen?

Ob du für eine Ausbildung als Kinderpfleger in Frage kommst, ist von mehreren Dingen abhängig. Zum einen solltest du kreativ sein und natürlich gerne mit Kindern arbeiten. Aber auch Konflikte solltest du lösen können und körperlich in einem guten Zustand sein. Ob das alles auf dich zutrifft, wird im sogenannten Auswahlverfahren herausgefunden, auf das wir im weiteren Verlauf noch genauer eingehen werden. Die Ausbildung selber erstreckt sich dann über einen Zeitraum von zwei Jahren. Innerhalb dieser zwei Jahre lernst du den theoretischen Stoff an einer Berufsfachschule. Gleichzeitig bekommst du aber auch Einblicke in die praktische Arbeit geliefert. Bestehst du alle Prüfungsaufgaben, kannst du dich nach der Ausbildung als offiziell staatlich geprüfter Kinderpfleger bezeichnen.

Wichtig: Als Kinderpfleger ohne Ausbildung tätigen zu werden, ist nicht möglich. Stattdessen musst du offiziell geprüft worden sein und natürlich auch den Kinderpfleger Test bestehen.

 

Kinderpfleger Einstellungstest: Was erwartet mich?

Der Eignungstest für deine Ausbildung oder deinen Jobeinstieg als Kinderpfleger wird im Rahmen des Auswahlverfahrens eines Unternehmens durchgeführt. Du musst zuerst eine entsprechende Bewerbung einreichen, anschließend wirst du dann zum Auswahlverfahren eingeladen. Dieses besteht für gewöhnlich zum einen aus einem Vorstellungsgespräch, in welchem dich dein künftiger Arbeitgeber genauer kennenlernen möchte. Zum anderen musst du aber auch den angesprochenen Einstellungstest meistern. Was hier unter anderem für Aufgaben im Bewerbungsverfahren bzw. Eignungstest auf dich warten, siehst du hier:

  • Fachspezifisches Wissen
  • Persönlichkeitstest
  • Grammatiktest
  • Mathematiktest
  • Allgemeinwissenstest

Unterm Strich erwarten dich hier also verschiedene Aufgaben aus unterschiedlichen Bereichen. Um bei den Prüfungsaufgaben einen guten Eindruck hinterlassen zu können, musst du also auf jeden Fall für den Einstellungstest üben. Zusätzlich dazu sind die Einstellungsvoraussetzungen des jeweiligen Unternehmens zu beachten, denn diese können variieren. Es ist also gut möglich, dass zum Beispiel die Kindertagespflege vom Sozialdienst katholischer Frauen andere Anforderungen stellt, als ein Unternehmen für Kindertagespflege oder eine Kinderpflegeschule.

Wichtig: Als pädagogische Fachkracht kannst du natürlich auch nur dann arbeiten, wenn dein Gesamtbild stimmt. Du solltest also auch ein positives Führungszeugnis vorweisen können und mindestens einen Hauptschulabschluss in der Tasche haben. Besser stehen deine Chancen auf die duale Ausbildung aber mit einem Realschulabschluss.

 

Fazit: Spiel und Spaß im Job-Alltag

Wer nicht langweilig im Büro sitzen möchte, kann als Kinderpfleger jeden Tag auf der Arbeit Neues erleben. Die kleinen Schützlinge sind niemals langweilig und sorgen für gewöhnlich dafür, dass kein Tag so ist, wie die Anderen. Allerdings musst du für diesen Beruf in gewisser Weise auch gemacht sein, schließlich geht es jederzeit laut und munter zu. Mit einem positiven Eindruck im Auswahlverfahren bzw. Einstellungstest steigen die Chancen auf den Job deutlich – gerade hier solltest du also auftrumpfen.


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Bildquellen

  • Kinderpfleger: Pixabay